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| American Football:
(Freestyle24-Redaktion) |
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Galaxy schlägt die Claymores 33:27 nach Verlängerung
Die Frankfurt Galaxy feierte in der American-Football-Profiliga NFL Europe vor 22324 Zuschauern einen ganz wichtigen 33:27 (0:14, 6:7, 7:0, 14:6, 6:0)-Erfolg nach Verlängerung. Die „Men in Purple“ belegen damit wieder den zweiten Rang, sie sind punktgleich mit Tabellenführer Barcelona Dragons, die mit 14:24 in Berlin unterlagen, und dem Tabellendritten Rhein Fire, 34:27-Sieger bei den Amsterdam Admirals.
„Das ist Wahnsinn. Wir haben zu Beginn ganz schlecht gespielt, aber unser Team hält eben zusammen“, sagte Frankfurts Tight End Werner Hippler. Die Galaxy verwandelte das Waldstadion einmal mehr in einen Hexenkessel. Nachdem Galaxy-Kicker Jon Hilbert zwei Extra-Punkte und zwei Field-Goals nicht im Ziel untergebracht hatte, ging Ralf kleinmann zehn Minuten vor Spielende in die Kabine. Der verletzte Publikumsliebling (muskuläre Probleme) tauschte seine Jeans-Klamotten mit Helm und Trikot und tauchte wenig später unter dem tosendem Applaus der Galaxy-Fans in voller Football-Montur wieder auf dem Spielfeld auf. Kurz vor Schluss hätte er einmal mehr zum Helden werden können. Nach einem 13-Yard-Pass von Quarterback Quinn Gray erzielte Wide Receiver Marc Lester einen Touchdown zum Ausgleich erzielt hatte, trat Kleinmann zum ersten Mal auf das Feld. Der Snap misslang jedoch, der Kölner kam nicht zum Kicken. So ging es in die Verlängerung, in der die Schotten zunächst das Angriffsrecht hatten, aber frühzeitig gestoppt wurden. Im Gegenzug führten dann Quinn Gray und Running Back Jonas Lewis ihr Team quer über das Feld. Nach einem Pass von Gray ließ dann Marc Lester die Claymores-Defense sehr schlecht aussehen, er lief von der 45-Yard-Linie in die Endzone und entschied die Partie zu Gunsten der Gastgeber. „Ich habe meinen Spielern in der Halbzeit gesagt, dass sie weiter kämpfen sollen, was auch immer passiert“, meinte Galaxy-Head-Coach Doug Graber.
In der ersten Hälfte sah es ganz düster für die Galaktischen aus. Die als „stärkste Defense der Liga“ gerühmte Defense wirkte löchrig wie ein Schweizer Käse, im Angriff lief lange Zeit nichts zusammen. Im zweiten Quarter verlor dann Quarterback James Brown auch noch kurz vor der gegnerischen Endzone den Ball. Als den Frankfurtern dann der erste Touchdown durch Wide Receiver Robert Baker nach einem 44-Yard-Pass von Gray gelang, antworteten die Gäste mit ihrem dritten Touchdown zur 21:6-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Frankfurter dann wie ausgewechselt. Tight End Josh Whitman und Marc Lester (jeweils nach Pass von Brown) brachten die Gastgeber durch zwei Touchdowns wieder heran, bei der anschließenden Two-Point-Conversion glich Jonas Lewis aus. Hätten der Frankfurter Punter seine Chancen zuvor genutzt, hätten die Galaktischen bereits zu diesem Zeitpunkt klar geführt. So mussten die Fans bis zum Ende zittern. „Wenn es wichtig wird, scheinen wir zu gewinnen, so Spiele wie heute sieht man nicht alle Tage“, freute sich Defensive End Daniel Benetka, der im dritten Viertel eine ganz wichtige Interception (abgefangener Ball) verbuchen konnte.
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Freestyle24-Redaktion (rg)
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vom 12.05.2003, 09:20 Uhr
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